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Konvivialität – Die Zukunft unseres Zusammenlebens

In der gegenwärtigen gesellschaftlichen und ökologischen Krisensituation ist dringend eine Vorstellung davon gefragt, wie eine Zeit nach dem Neoliberalismus aussehen kann. Das zweite konvivialistische Manifest stellt eine politische Philosophie vor, die konsequent relational und pluriversal angelegt ist, die das Zusammenleben der Menschen untereinander und das Verhältnis zur Natur auf neue, glaubwürdige und überzeugende Grundlagen stellen will. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Überwindung aller Formen menschlicher Hybris. Nach einer intensiven Diskussion haben fast 300 Wissenschaftler*innen, Intellektuelle und Aktivist*innen aus 33 Ländern dieses Manifest unterzeichnet.

Aus sozialwissenschaftlicher, politischer und zivilgesellschaftlicher Perspektive wollen wir über die konvivialistische Vision für ein Zusammenleben angesichts der vielfältigen aktuellen Krisen sprechen. Wird im Manifest eine plausible gesellschaftspolitische Perspektive der Transformation formuliert?

Die Veranstaltung wird gemeinsam von der DFG-Kolleg-Forschungsgruppe Zukünfte der Nachhaltigkeit der Uni Hamburg, dem Lateinamerika-Institut (LAI/ FU Berlin) und Mecila organisiert.

Podiumsdiskussion

09.12. 2020, 18 bis 19:30 Uhr

Teilnehmer*innen:
Judith Döker (Künstlerin), Siri Hummel (Maecenata Institut), Cem Özdemir (B‘90/Die Grünen), Bernd Ulrich (Die Zeit), Teresa Koloma Beck (UBw München)

Moderation: Frank Adloff (U. Hamburg) und Sérgio Costa (FU Berlin)

Podiumsdiskussion live via: Zoom Webminar oder YouTube